Eins der beliebtesten SEO Themen ist wohl die Duplicate Content Problematik, also das Vorhandensein des gleichen Inhalt unter mehreren URLs. Mit der Einführung des Canonical URL tags wollten die drei großen Suchmaschinen das Problem endlich beheben, denn schließlich kostet jede Seite die durchsucht wird und den gleichen Inhalt wie eine oder mehrere Seiten aufweist Rechenleistung und somit Geld.

Nun hat Google zwar verlauten lassen, das die Webmaster sich um die ganze Duplicate Content Geschichte nur drum kümmern sollen wenn sie genau wissen was sie tun, aber irgendwie scheint es Google doch anders lieber zu haben, denn ein häufige Ursache von Duplicate Content sind Variablen wie zum Beispiel Session IDs in den URLs.

Ab sofort können Webmaster über die Google Webmaster Tools entscheiden welche IDs Google ignorieren oder beachten soll. Das Limit liegt zurzeit bei 16 Variablen und scheint eine nette Lösung zu sein, nur hat sie einen Haken, sie betrifft nur Google.

Ich werde deshalb auch weiterhin darauf setzen das jeder Inhalt nur unter einer einzigen URL erreichbar ist und da spielt es keine Rolle ob der User Google, Bing, Yahoo! oder irgendeine andere Suchmaschine benutzt.

Auch sehr spannend der Post vom SEOdiot Google und Parameter-URLs – Resignation vor der Wirklichkeit | Der SEOdiot

 

via Neues Tool bei den Google Webmaster Tools: Unliebsame Parameter in der URL unterdrücken – Die Internetkapitäne