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Clash of SEO Generations

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Verfasst von Stephan Walcher

Die Irgendwie und SEO war meine erste SEO Konferenz und dann auch gleich bei der letzten Diskussion Runde Clash of SEO Generations zusammen mit Julian Dziki die junge SEO Generation gegenüber SEO Urgesteine Mediadonis und Ulrich Roth zu vertreten und nur durch Stefan Fischländer getrennt zu sein, war sicherlich mein diesjährige persönliches Highlight. Es war meine erste Erfahrung auf der Bühne und vor Publikum, aber ich denke ich habe mich ganz gut geschlagen habe.

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Zu Anfangs erzählte Markus und Uli wie es damals in den guten alten Zeiten war. Diejenigen, die wie ich, sich noch nicht so lange mit dem Thema SEO beschäftigt, kommen diese Erzählungen wie echte Goldgräberstimmung vor und man wäre gerne dabei gewesen. Die Hauptgründe dafür waren sicherlich das es viel weniger Konkurrenz gab und Google lang nicht so ausgefeilt war wie heute. Während es früher zum Beispiel gereicht hat sich ein PR8 zu besorgen um mit einer Domain gut zu Ranken, hört die Liste der Fallen gar nicht mehr auf. Egal ob Golden Bullet, unnatürliches Linkprofil, DomainPop oder Content Qualität, das SEO Geschäft ist sicherlich komplizierter geworden.

Doch was ist SEO? Ich denke eine Sache hat sich seit damals kaum verändert, das testen was möglich ist und was es bringt. Für Agenturen sicherlich schwierig, da sie mit ihrer Zeit besser die Kunden bedienen als ständig irgendwelche Domains zu verbrennen, aber auch Selbständige haben es nicht einfach, besonders wenn diese bereits 12h gearbeitet haben, werden die wenigsten Zeit und Lust noch haben irgendwelche Test Projekte online zu stellen und in diesem Zusammenhang dann Reihenweise Domains zu verbrennen. In diesem Zusammenhang habe ich auch das Publikum und die Anwesenden auf der Bühne gefragt wie viele Domains sie bereits verbrannt haben. Absolute Nr 1, war Mediadonis, der aber seine Zahl lieber für sich gehalten hat, was man auch irgendwie verstehen kann, anderseits gehört das Verbrennen von Domains genauso zum Geschäft wie sich weiterzubilden.

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Zum Abschluss der Diskussionsrunde gab es noch eine interessante Frage in Bezug auf Linkbuilding. Eine Aussage die man oft gerade von Textern hört „Guter Content bringt viele Links“. Die Antwort ist genauso viel JA wie auch NEIN. Sicherlich, guter Content wird gerne verlinkt, aber es muss nicht sein. Es gibt so viele gute Bücher, die keiner kennt und es gibt so viele schlechte Bücher die jeder kennt. Woran das liegt? Produkte die trotz schlechter Qualität sehr bekannt sind, haben einfach ein verdammt gute PR Kanäle. Die Social Media Kanäle sind gerade optimal um Content bekannt zu machen und dann zu verbreiten. Linkbaits oder Virales Marketing sind im Grunde auch nichts anderes und werden in Zukunft immer wichtiger, denn natürlicheres Linkwachstum kann anders aktuell nicht generieren. Eins darf man aber nicht vergessen und das hat Julian sehr gut präzisiert, „mach nicht das was alle machen“, denn genau dann fängt Google an das „Problem“ algorithmisch lösen zu wollen, denn Google schmeißt nicht einfach nur ein paar Seiten raus, sie erzeugen eine algorithmische Lösung die das Problem eliminiert. Es sollte daher keinen Verwundern wenn gute Tipps so lange wie möglich versucht werden unter Verschluss zu halten, aber es ist nicht immer Google die reagieren, wie man beim nofollow Fall von Xing oder dem Twitter Client sehen kann, dort haben die Seitenbetreiber selber reagiert und nicht auf Google gewartet.

24h Später kann ich sagen, es war eine tolle Veranstaltung und wenn sich durch die twitter Feeds liest, scheint es allen Spaß gemacht zu haben, und viele hoffen schon auf ein 11. Jähriges Jubiläum von Suchmaschinentricks.de und BingGermany als Mitorganisator.

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