Mit dem Google Keyword Tool kann man ja bekanntlich wenn man Werbung im Google Werbenetzwerk schalten will, die Abfragen pro Monat Global oder im dem jeweiligen Land abfragen. Wie üblich lässt sich Google nicht 100% in die Karten schauen, darum sind diese Werte auch nicht 100% genau, aber sie reichen völlig aus um abzuschätzen ob es sich lohnt oder nicht auf dieses Keyword zu bieten oder nicht.
Damit man als SEO auch die Früchte seiner Arbeit sieht, muss man die Positionsveränderungen eines Keywords überwachen. Überwacht man nur ein Keyword und befindet sich dieses auf der Startseite kann man dies auch manuell machen, aber kein SEO überwacht nur ein Keyword sondern abhängig von der Anzahl und Größe der Projekte sehr viele. Um Zeit zu sparen kommen hierbei Programme wie zum Beispiel Advanced Web Ranking zum Einsatz mit dem man schnell Keywords abfragen kann und diese dann auch grafisch veranschaulichen kann.
Nun haben diese Abfragen einen Nachteil, sie sind nicht natürlich und verfälschen somit das Suchvolumen, kein Wunder also das Google diese automatischen Abfragen verbietet.
Verwenden Sie zur Anmeldung von Seiten, Überprüfen von Rankings usw. keine nicht autorisierte Software. Diese Programme verbrauchen Rechenleistung und verletzen unsere Dienstleistungsbestimmungen.
SEOs lassen sich davon natürlich auch nicht abhalten und die Definition von „nicht autorisierte Software“ ist schließlich auch nirgends genauer definiert
. Die automatisierten Abfragen passieren und Google ist sich dieser Tatsache auch bewusst, doch welchen Einfluss haben diese „falschen“ Abfragen auf das Suchvolumen im Google Keyword Tool?
Im neusten GoogleWebmsterHelp Video geht Matt Cutts auf diese Frage ein:
AdWords keyword tool gives an estimate fo search traffic for a specific (or broad) keyword – How much (%) of this traffic do you believe are search marketes, SEOs, analysts and even business owners etc. searching their own targeted keywords?
Laut Matt Cutts ist der Anteil nur sehr gering. Zwar ist die Anzahl der automatischen Abfragen bei high-traffic Keywords sehr hoch, aber man muss auch immer bedenken, dass die echten Suchanfragen auch dementsprechend hoch sind. Somit ist der Anteil der automatischen Abfragen nur ein kleiner Prozentualer Anteil. Hinzu kommt noch die Tatsache dass das Google Keyword Tool sehr gut ist und viele dieser automatischen Abfragen ausfiltert.
Ich denke das Matt Cutts Aussage bei 99% der Keywords sicherlich stimmt da SEOs sich nur auf Keywords konzentrieren die sich auch traffic-technisch auch lohnen und sich der Anteil von von selbst gering hält, aber ich glaube es gibt auch andere Gruppen die falsche Suchanfragen generieren und somit das Gesamtergebnis verfälschen.
Nehmen wir zum Beispiel das Keyword Südtirol, laut dem Google AdWords Keyword Tool hat „Südtirol“ folgende exakte Suchvolumen für die Sprache Deutsch pro Monat
- Weltweit 95.500
- Deutschland 60.500
- Österreich 8.100
- Italien 9.900
Prozentual gesehen verursacht Deutschland so 63%, Österreich 8% und Italien 10% des Suchvolumen.
Da in ganz Italien bekanntlich italienisch, bis auf Südtirol, italienisch gesprochen wird, ist schon sehr komisch, das Italien mehr nach Südtirol sucht als Österreich, noch komischer wirkt es wenn man bedenkt, dass Südtirol auf Italienisch Alto-Adige heißt. Um den traffic weiter zu segmentieren bietet Google das praktische Tool Google Insight an. Hier sieht man sehr gut woher die ganzen italienischen Suchanfragen kommen, aus Bozen und Trento, die zwei Haupteinwahlknoten der Brennercom und der Telekom Italia.
Es zeigt sich also, es benötigt gar keine SEOs um das Suchvolumen zu fälschen, man braucht nur eine Region die vom Tourismus lebt die regelmäßig sich selber googelt.
Tags: Abfrage, automatisch, Google Corp., Keyword, Suchvolumen, Tool
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August 9th, 2010 at 08:20
Was mir aber immer wieder auffällt: Google bekommt es nicht in den Griff, englische Begriffe die auch in Dtl verwendet werden, richtig anzuzeigen. So stehen beispielsweise zu dem Keyword Forex extrem hohe Suchabfragen, auch in den lokalen Suchergebnissen, die nie und nimmer stimmen. Nicht einmal annähernd.
Wenn man dann gerade in so einem Bereich ein Projekt hat, kann man mit den Zahlen auch für die Suchbegriffskombinationen nichts anfangen.
August 9th, 2010 at 09:31
Ich sag immer DIS … in anlehnung and dia (das ist afrika) – zitat aus irgendeinem film
(erinner mich nicht…)