Schon während des Beta Tests von Windows 7 tauchen in Windows Foren, Blogs und Zeitungen die ersten Windows 7 Tuning Tipps auf. Kein neuer Effekt, schließlich sind Tuning Tipps nicht nur Suchmaschinen ein Besucher Magnet, auch offline verkaufen sich PC Magazine einfach besser wenn auf der Titel Seite groß steht „Windows entschlüsselt – geben Sie ihrem Windows noch mehr Power“.

Zu meiner Schulzeit als Windows XP gerade für Furore gesorgt hat und ich einen Pentium 200 MHz mein eigenen nannte hatten meine Schulkollegen bereits einen Pentium mit 400 MHz. Klar das ich versucht habe mein Windows zu beschleunigen, schließlich wollte ich Diablo 2 zocken. Ich Versuchte sämtliche Tuning Tipps. Bearbeitete die Registry von oben nach unten. Die ständige Gier nach Geschwindigkeit, brachte mich soweit das ich ungefähr alle 2 Wochen meinen PC neu installierte.

Heute weiß ich, anstatt mir die Nächte um die Ohren zu hauen, hätte ich lieber die Zeit dazu nutzen sollen, ein wenig Geld neben der Schule zu verdienen und somit mir einen neuen Rechner zu kaufen. Mit der Zeit und Energie die ich damals investiert habe, hätte ich mir sicherlich 2 Pentiums mit 400 MHz kaufen können.

Und was ist mit den Ganzen Tweaking und Tuning Tools für Windows 7? Die Hersteller übernehmen keine Garantie, wenn also was schief läuft ist man selber schuld.


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2 Reaktionen auf “Windows 7 tuning – Sinn oder Unsinn?”

  1. Ich mache einfach nach dem Motto: Wenn es sich nicht vermeiden lässt, dann man es halt.

    Ansonsten lasse ich meistens wie es ist, Never change a running system. Einzige was ich mache, ich installiere Betriebssystem neue, wenn ein PC gerade gekauft wurde. Ich habe einen Bekannten, der sich jede Woche bei mir meldet, weil etwas nicht läuft. Schaue man ich den PC an, direkt sehe ich mehrere Optimierungstools, die er regelmäßig installiert. Nach der Frage, was er eingestellt hat, kommt immer ein Antwort „habe nichts gemacht“ ob der Rechner gar nicht eingeschaltet wurde und von alleine Kaputtgeht. Wenn ich aber sage, dass ich da neue Tools entdeckt habe, sagt er ach ja, aber es ist nicht das Problem, irgendwas anderes stimmt nicht.

  2. Naja – tunen und tweaken. Das kann man so oder so sehen. Das Tunen Win 7 schneller macht – wer´s glaubt… :-P

    Deswegen benutze ich keine Tools. Aaber – mir gefällt einiges an Win 7 eben nicht. Und alles kann man nicht mit Bordmitteln machen.

    Wenn ich einen neuen Anmeldescreen möchte, brauch ich ein Tool.

    Wenn ich ein Passwort vergeben habe (mußte ich, sonst hab ich vom Mac aus keinen Zugriff auf Daten auf dem PC) und möchte, das Win nicht einfach aufhört mit Booten (und schön wartet, wenn ich evtl. auf dem Klo sitze) – brauch ich ein Tool.

    Wenn ich 2 Monitore am PC habe, und möchte für jeden ein anderes Wallpaper – brauch ich ein Tool.

    Und, und, und. Sicher KANN man Win 7 im “Urzustand” betreiben – das würde mir aber nicht gefallen! Ich benutze meine Comps nur alleine und privat, und da soll das auch Spaß machen. So´n “dröges” Win 7 würde mir überhaupt nicht gefallen.

    Nun hat ja Win 7 schon ganz gute Ansätze, an sich find ich das deutlich besser als XP (über Vista sag ich mal nix…) – aber ich will halt vieles anpassen. Einiges kann man ja in Windows “normal” einstellen, nach anderem muß man suchen (oder wissen, wo es ist) – aber bei vielem – siehe oben. :mrgreen:

    PS: Wenn bei mir mal was schiefgehen sollte, dann schrei ich allerdings auch nicht nach einem Bekannten: “Hilfe, Hilfe – Windows is kaputt – und ich hab doch gaanix gemacht!” :mrgreen: Dann würd ich grummeln und fluchen – und mich selbst ans “reparieren” machen.

    Natürlich sollte man eine gewisse Vorsicht walten lassen, und in etwa wissen, was man da treibt. Wichtiges zu sichern mit einer gescheiten Backup-Strategie ist natürlich Pflicht.

    PPS: Das Backup sollte auch niemand “vergessen”, der garnix an Win verstellt – auch dann kann das nämlich crashen…

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