Die Google Richtlinien bezüglich Linktausch sind nicht gerade das was man als klar bezeichnen würde:

Nehmen Sie nicht an Linktauschprogrammen teil, die dazu dienen, Ihr Ranking oder Ihren PageRank zu verbessern. Meiden Sie insbesondere Links zu Webspammern oder “schlechter Nachbarschaft” im Web, da Ihr eigenes Ranking durch solche Links negativ beeinflusst werden kann.

Als Beispiele für Linktauschprogramme nennt Google folgendes:

Links mit der Absicht, den PageRank zu manipulieren

Links zu Webspammern oder “schlechter Nachbarschaft” im Web

Übermäßiger Linkaustausch und übermäßige gegenseitige Vernetzung (“Ich verknüpfe zu dir und du verknüpfst zu mir”)

Kaufen oder Verkaufen von Links mit einem PageRank

Das Linkkauf von Google nicht erlaubt ist, ist somit klar. Schwieriger ist die Sache hingegen beim tauschen von Links, schließlich kann Google die Absicht hinter der Gegenseitigen Verlinkung, nicht wissen. Denn eine Verlinkung, sei es nun direkt (A-B Verlinkung) oder indirekt (AB CD Verlinkung) kann ja mehrere Gründe haben und muss nicht immer auf Geld basieren. „Rasenmähen gegen Backlinks“ icon wink Wie sich Linktauscher und Linkverkäufer selbst an Google ausliefern .

Google macht sich diesbezüglich die Sache einfach und sagt einfach „nicht übertreiben“. Diese Aussage lässt viele Interpretationen zu, im Grunde kann man aber sagen, dass normaler Linktausch zwischen befreundeten Webmaster durchaus geduldet wird und von Google sogar als natürlich eingestuft wird, da man schließlich gerne auf die Webseite von Freunden verlinkt.

Kompliziert wird die Sache aber, wenn man anfängt aktive Linktauschpartner zu suchen, beispielsweise mit Hilfe von einer extra eingerichteten Linktauschseite:

linktausch thumb Wie sich Linktauscher und Linkverkäufer selbst an Google ausliefern

Ein SEO der zum Beispiel linkbuilding anbietet um so seinen Kunden mit hart umkämpften Keywords bessere Positionen innerhalb der Suchmaschinen verschaffen möchte, braucht also in erster Linie Backlinks, klar das Linktausch billiger ist als Linkkauf. Sollte Google jemals auf die Idee kommen XING dazu zu nutzen potenzielle Linktauscher zu identifizieren, es wäre so einfach. Wie einfach zeigt Jonas in seinem Artikel » Linktausch: Selbstanzeige Xing.

Aber auch richtige Linkkäufer und Linkverkäufer kann man mit Xing finden wie diese Suche nach „Linkkauf“ oder nach „buy Links“ zeigt.


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2 Reaktionen auf “Wie sich Linktauscher und Linkverkäufer selbst an Google ausliefern”

  1. Es betrifft nicht nur XING, sondern auch andere Plattformen. In Foren wird auch öfters Linktausch angeboten. Das Herausfiltern wird nicht automatisch bei Google durchgeführt. Aber bei einer Beschwerde oder Vordach, kann Google auch einen Mitarbeiter dransetzten und dieser Mitarbeiter findet dieses Verstoß ganz schnell. Und wenn ich die Emails sehe, mit der Linktauschvorschlag, dann ist es in 90% so ein Partner, den man vermeiden müsste. Deshalb ist meine generelle Einstellung: Linktausch betreiben nur wenn anderen Gründen vorliegen und nicht nur wegen SEO.

  2. ich bekomme oft Linktausch Anfrage von Webmaster die A) keine Ahnung von SEO haben, mir aber breit erklaeren welche Vorteile es fuer mich hat usw. Leider ist der “Deal” alles andere als fair. B) SEOs die meinen sie koennen die Leute einfach so ueber den Tisch ziehen. C) automatisierte Anfragen.

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