von Stephan Walcher am 16. Jan, 2010

Neue Sicherheitslücken im Internet Explorer sind im Grunde nichts neues, schließlich gibt veröffentlicht Microsoft regelmäßig Patches für sämtliche Versionen des Internet Explorers. Als ich gestern die Tagesschau gesehen habe, staunte ich nicht schlecht, als der Sprecher das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik zitierte das man vom Einsatz des Internet Explorers aufgrund von grafvierenden Schwachstellen absehen sollte und anstatt diesen lieber alternative Browser wie den Mozilla Firefox verwenden soll.

Mit der Schwachstelle ist aber nicht zu Spaßen, schließlich sind mal wieder alle Versionen, angefangen mit dem IE6 bis hin zum IE8, betroffen.

Das Sicherheitsloch betrifft nahezu alle Versionen des Internet Explorers auf allen Windows-Systemen. Lediglich der Internet Explorer 5.01 mit Service Pack 4 unter Windows 2000 mit Service Pack 4 ist nicht anfällig für den Fehler.

Quelle: BSI warnt vor Verwendung des Internet Explorers – Golem.de

Man könnte fast meinen der IE5.01 sei der einzig sichere Browser aus dem Hause Microsoft, welche Ironie ;) .

Microsoft empfiehlt unterdessen die Sicherheitseinstellungen des Browsers auf „Hoch“ zu stellen. Damit wird der User um Erlaubnis gebeten ob ActiveX Controls und Active Scipting ausgeführt werden darf. Wie das BSI mitteilt ist diese Maßnahme aber nicht genug , Microsoft arbeitet unterdessen an einem Patch um das Problem zu beheben.

IE-internet-optionen-hoch

Die Sicherheitslücke scheint übrigens nach dem üblichen Schema abzulaufen. Sie kann von Hackern nur dann ausgenutzt werden wenn sich der User auf einer extra manipulierten Seite begibt. Wer also nur auf seinen bekannten Webseiten rum surft, muss sich wenig Sorgen machen. Im Übrigen empfehle ich jedem immer mit einem User Gast Account zu surfen um das Risiko einer automatisierten Installation zu minimieren.

via Sicherheitsleck: BSI warnt vor Microsoft-Browser – Internet | News | ZDNet.de


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