Stephan Walcher schrieb am 18. Oktober 2009

Als Microsoft ankündigte das es Windows Live OnCare einstellen würde und stattdessen eine gratis Virenlösung bereitstellen würde, kam seitens der großen Antivirus Herstellern die zu erwartende Reaktion, „wer wirklich sicher sein möchte sollte auf die fetten Antivirus Programme setzen“.

Der Auftritt der Microsoft Security Essentials (MSE) ging eigentlich ohne viel Aufsehen über die Bühne. Viele Webseiten berichteten über den Gratis Virenscanner aus dem Hause Microsoft und wie das so oft ist, wenn es etwas gratis gibt was normalerweise Geld kostet wird natürlich installiert, kostet ja nichts.

Der Microsoft Malware Protection Center Blog hat nun die ersten Daten aus einer Woche Microsoft Security Essentials präsentiert. Sollten die Daten stimmen, hat Microsoft wirklich mit seinen MSE bereits in der ersten Woche ganz schön aufgeräumt. Die Zahlen sprechen von 1,5 Millionen Downloads und auf 0,5 Millionen Computern wurde Schadensoftware gefunden. Damit war jeder 3 Computer der die Gratis Lösung von Microsoft verwendet infiziert.

Am häufigsten infiziert waren Windows XP Systeme, im Grunde nicht verwunderlich, wenn man bedenkt wie lange man ohne einen Geschützen Rechner und ohne Updates mit XP mit dem Internet Verbunden sein muss um sich einen Virus einzufangen.

Ich nutze selber die Microsoft Security Essentials seit der ersten Beta Version und bin mehr als zufrieden, da die MSE sowohl auf meinem Power Laptop wie auch auf meinem Samsung NC10 mit Windows 7 die Systeme in keinster Weise verlangsamen.

Download: Virus, Spyware & Malware Protection | Microsoft Security Essentials

via WindowsBlog.at | Microsoft Security Essentials – Die erste Woche

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4 Reaktionen auf “Microsoft Security Essentials – Microsoft räumt auf”

  1. Also auf meinen Laptop ist ein Weiterarbeiten bei einem Vollständigen Scan nicht mehr möglich. Im normal Betrieb macht sich MSE nicht bemerkbar. Auf dem Desktoprechner kann ich auch bei einem Vollscann weiterarbeiten.

  2. Was fuer ein Laptop hast du?

  3. Auch ich habe es ausprobiert, nachdem der Scan-Prozess 150 MB Hauptspeicher gefressen hat und ein Arbeiten fast unmöglich war, habe ich alles wieder deinstalliert.

    Ich habe englisches Windows 7 Ultimate.

  4. Komisch. Ich sitze gerade an meinem Samsung NC10 was ja als Netbook durchgeht, und nebenher läuft ein vollständiger Systemscan …

    Klar das bei einem Vollständigen Systemscan die Rechnerlast größer ist als beim QuickScan, aber das man gar nichts mehr machen kann, wudert mich und sollte nicht so sein.

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