Mit dem Google Chrome Frame scheint Google die Wünsche eines jeden Webentwickler zu erfüllen. Das Google Chrome Frame ist nämlich ein PlugIn für den Internet Explorer 6, IE7 und IE8 das angeht wenn ein Meta-Tag (so ähnlich wie der von Microsoft eingeführte Meta-tag für den Kompatibilitätsmodus) auf der Webseite vorhanden ist.

<meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="chrome=1">

Anders aber als beim IE8 ändert das PlugIn die IE Rendering Engine und ersetzt diese durch das Webkit. Auch die JavScript Engine vom Internet Explorer wird außer Krafts gesetzt und durch die V8 ersetzt.

Man braucht also nur ein PlugIn und eine Webseite mit dem passendem MetaTag damit man im Internet Explorer die Webseiten im „Chrome Style“ sehen kann. Klingt ganz nett, aber ich sehe dabei ein paar Probleme.

  • Viele Internet Explorer User werden sich das PlugIn nicht von selbst aus installieren, weil das ganze zu technisch klingt. Es sei denn Google findet einen Weg das PlugIn irgendwo mit zu integrieren.
  • Angestellte die in großen Firmen arbeiten und immer noch mit dem IE6 surfen müssen, haben in den seltensten Fällen die nötigen Rechte das PlugIn zu installieren
  • Webmaster müssen sich bewusst werden, das ihre Homepage im IE6 oder IE7 Fehler aufweist, denn erst dann werden sie das notwendige Meta-Tag installieren. Im Grunde ein ähnliches Problem wie der Internet Explorer 8 mit seinem Meta-tag hat.

via Microsofts Internet Explorer mit Googles Browser-Engine – Golem.de


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