Microsoft darf vorerst in den USA kein Microsoft Word mehr verkaufen. Der Grund dafür ist eine Sanktion die ein US Richter verhängt hat, weil Microsoft nicht auf eine Patentklage reagiert hat.

Microsoft hat nun 60 Tage Zeit zu reagieren. Bei der Patentverletzung geht es um ein XML-Patent, das in Word 2003 und Word 2007 ermöglicht in das viel umstrittene docx zu speichern.

Erwartet werden nun entweder schnell erfolgende Berufungsverfahren oder Anpassungen der Office-Suite, um die Auflagen des Urteils vom Mai 2009 zu erfüllen. Das allerdings ist nicht ganz einfach: XML – genauer: Custom XML – ist nicht nur Bestandteil der Office-Suiten 2003 und 2007, sondern auch der kommenden Office-Suite 2010.

Weitere Informationen: Patentklage: US-Richter stellt Microsoft 60-Tage-Ultimatum – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt


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Eine Reaktion auf “Microsoft Word verkauf in den USA gestoppt”

  1. Warum da tatsächlich alle so viel Wirbel machen?
    Microsoft wird das Urteil wegen der täglichen Strafzahlungen schnell anfechten.
    Word hat einen extremen Marktanteil bei Textverarbeitung. Ich glaube kaum, dass sich daran etwas ändern wird.

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