Früher habe ich immer nur verächtlich auf die Preise der Minibars in Hotels geschaut. 3 Euro für Erdnüsse, 4€ für einen Flasche Wasser usw. Inzwischen tue ich mir das gar nicht mehr an und analysiere viel lieber wie sich die einzelnen Hotels mit überteuerten Internet Gebühren übertrumpfen.

Sucht man heutzutage bei einem der Hotelportale nach einem Hotel in Deutschen Städten haben inzwischen alle eine Internetverbindung, leider ist es mit dem Internet in Hotels wie mit der Minibar, total überteuert, da wird schon mal gerne 4€ pro Stunde verlangt. Aber es gibt auch schlimmere Beispiele wie die Blogosphäre zeigt und das mit sehr schlimmen Konsequenzen für die Hotels. Sucht man nämlich nach Erfahrungsberichte zu einem Hotel außerhalb der bekannten Hotelbewertungsportale, also zum Beispiel mit Google, kann dies für das Hotel sehr unangenehm werden, besonders wenn sich nach der Hotelseite gleich die negativen Meinungen über die überteuerten Internetgebühren häufen.

Also liebe Hotels (ja auch die in Südtirol!), warum bietet ihr keine kostenlosen Internetverbindungen an und wie wäre es endlich diese bescheuerten Minibars abzuschaffen die eh keiner nutzt und dafür einfach 2 Flaschen Wasser auf kosten den Hauses hinzustellen. Kostet nicht viel, macht aber einen verdammt guten Eindruck.


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3 Reaktionen auf “Internetkosten als Qualitätskriterium für Hotels”

  1. wir daheim haben auch kostenlos Internet und folgendes Problem: Es müssen immer Passwörter für 2-3 Stunden ausgedruckt werden. Da die Passwörter kostenlos sind werden die Zettel verschlammt oder weggeworfen.

    Braucht man am Nachmittag z.B: wieder einen Zugang, wird er einfach an der Rezeption geholt. Mann kann für diesen Job fast jemand halbtags anstellen.

    Also in Zukunft wird es so sein. 4 Stunden kostenlos und nachher wird ein paar Euro pro Stunde bezahlt…

  2. Oder einen Automaten aufstellen der mit Hilfe der Zimmerkarte die Zugangscode ausdruckt ;)

    Finde aber das 4h Konzept aberg gut, schliesslich ist man ja bei euch im Urlaub und soll ja nicht die ganze Zeit auf facebook rumsurfen ;)

  3. …oder wie Malmaison Hotels in England. Free broadband, free newspaper in the morning and free water. Ach ja, die kleinen Soaps darf man auch mitnehmen. Als ex-”Hotelmensch” kann ich dem nur zustimmen…weg mit den Passwoertern und den dummen Kabeln, die sowieso zu kurz sind. Wireless rein und es den Kunden so einfach wie moeglich machen. Als Rezeptionistin hab ich damals mehr Zeit damit verbracht den Leuten zu erklaeren wie es funktionieren sollte ( und natuerlich nicht tat!) und warum der ganze Spass jetzt 20 Pfund kostet. Service is the key, da zahlt man doch lieber ein bisschen mehr fuers Zimmer…oder denk nur ich so?
    Zur Verteidigung der Hotellerie…irgendwo muss das Geld ja herkommen, die Minibar wirst du so einfach nicht los! :)

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