Neuste Informationen zu den Gemeideratswahlen 2010 in Südtirol
Wer nach den aktuellen Hochrechnungen zu den Gemeidewahlen 2010 in Südtirol sucht, der sollte hier vorbei schauen – Gemeinderatwahlen 2010 in Südtirol
Gestern um 7 Uhr ging es los, Südtirol wählte seine Landesregierung. Bis 22 Uhr waren die Wahllokale in ganz Südtirol geöffnet. Wählen durfte jeder Provinzansässiger der bereits 4 Jahre einen Wohnsitzt in Südtirol verzeichnet.
Auch wenn ich nicht wählen darf (dafür aber in Deutschland und Bayern) interessiert mich das Wahlgeschehen sehr wohl, schließlich wohne ich hier und hoffe darauf dass meine Südtiroler Mitmenschen fleißig wählen gehen aber vermutlich bin ich zu sehr von den deutschen Wahlabläufen verwöhnt, denn bereits gestern Mittag warte ich auf die ersten Hochrechnungen. Auch um 22 Uhr als die Wahllokale geschlossen wurden gab es immer noch keine Vorhersagen und jetzt um halb 8 ist auch noch nichts zu erfahren.
Die Auszählung hat übrigens heute Morgen um 7 Uhr stattgefunden, ich dachte immer, dass man aus Sicherheitsgründen sofort nach der Schließung der Wahlurnen die Stimmen zählt. Faszinierend wie wir sehr wir doch auch aufwendige und komplizierte Prozesse als selbstverständlich ansehen, irgendwie typisch deutsch ![]()
Zwar keine Hochrechnung, dafür aktuelle und reale Zahlen: Landtagswahlen 2008 – Autonome Provinz Bozen
Tags: Deutsch, Südtirol, Wahlen
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Oktober 31st, 2008 at 00:51
typisch deutsch,der letzte satz sagt es
Oktober 31st, 2008 at 21:47
Hm Berlusconi hat 8% zuviel aber garnicht so schlecht wenn ich ma sehe was er Italienweit bekommen hat.. Und den Grünen hätte ich mehr gegönnt ansonsten kann ich wenig sagen da ich die Parteien nicht kenne aber mir fällt auf (auch schon bei anderen Gegebenheiten) das es in Italien definitiv mehr Parteien gibt als hier.
Haben die Parteien eigentlich echt deutsche Namen oder wurden die übersetzt?
November 5th, 2008 at 07:20
Das Problem in Italien ist gerade die Parteienvielfalt. Bei der Regierungbildung sammeln sich die ganzen vielen kleinen Partein in zwei grosse Lager, mitte-rechts und mitte-links.
Wie das deutsche Sprichwort schon sagt:”zu viele Koeche verderben den Brei” konnte man gut an der letzten Regierung von Prodi sehen. Er musste naemlich um Berlusconi zu schlagen die Kommunisten mit an Board holen, was den anderen Parteien missviel, als diese dann aus der Koalittion austraten war Prodi nicht mehr Regierungsfaehig.
In Suedtirol gibt es zum Glueck nicht so viele Partein um so ein Problem aufkommen zu lassen. Solange also die Suedtiroler Volks Partei (SVP) weiterhin so stark ist funktioniert das System. Sollten aber auf einmal 38 Partein fuer 38 Plaetze antreten und jeder hat nur 1-2 Leute wird dsa Regierung auch dort kompliziert.
Die Partein haben ihren Namen und der wird nicht uebersetzt. Die Wahlplakate und die Kundgebungen hingegen werden in beiden Landesprachen gehalten, schliesslich zaehlt jede Stimme. Aber im Grunde kann man fast sagen es gibt klar getrennte italienische und deutsche Parteien.