Zu Anfangs hatte ich ein wenig Bedenken als öffentlich bekennender Nicht-Entwickler zu einem Event eingeladen zu werden welches Hauptmerkmal auf die Webseiten Entwicklung lag. Im Nachhinein muss ich sagen das dieser Mix aus Entwickler und Anwender wirklich gut getroffen war.
Die Fragen und die Antworten während der Diskussionsrunde haben mich über das den Erfolg des Firefox nochmal gründlich nachdenken lassen.
Das Hauptargument welches man immer wieder in Foren usw. liest in denen sich die klassischen Privatanwender beteiligen ist das Thema Sicherheit. Dieses Thema hat meiner Meinung nach aber nichts mit der aktuellen Realität zu tun.
Der Ursprung des Problems das der Firefox immer mehr an Marktanteilen im Privatanwender gewinnt, liegt zu Zeiten des Internet Explorer 6. Damals war es möglich Schadcode auf dem Rechner nur durch das an surfen einer Seite zu installieren. Die Bösewichte von dem infiziertem Rechner zu entfernen gestaltete sich meisten sehr schwierig und die Betroffen ließen ihren Frust in Foren freien Lauf. Der Rat von den selbsternannten Sicherheit Experten lautete in den meisten Fällen nach der Entfernung des Bösewichtes, „installiere den Firefox“. Dieser „Ruf“ hat sich dann durch die Probleme der Webseitendarstellung des IE7 bestärkt. Ein anderer Grund war der Marketing Zug mit Google in dem für jeden installieren Firefox 1 Euro gezahlt worden ist. Ein gutes Geschäft für Seitenbetreiber und ein lang anhaltender positiver Effekt für den Firefox.
Die Zahl der privaten Webseiten ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Der Grund darin liegt sicherlich bei den vielen OpenSource CMSs, Foren und Blogs die nichts kosten und von der Community mit Erweiterungen versorgt werden. Der Betreiber kann so aus einem einfachen Basisprodukt seine ganz persönliche Version erschaffen die genau seinen Bedürfnissen entspricht.
Ein ähnliches Phänomen kann man auch beim Firefox beobachten. In der Diskussionsrunde waren manche der Meinung das der Firefox wegen seiner Erweiterungen so erfolgreich ist. Ich denke aber das viele Anwender nur Erweiterungen installieren die keinerlei bestimmten Bedeutungen habe und es nur tun, weil sie es mal ausprobieren wollen. Dem Internet Explorer keine Erweiterbarkeit zu geben wäre aber ebenso falsch, da der Browser ein Allroundprodukt ist und von alle Alters- und Interessengruppen genutzt wird.
Ich denke mit der aktuellen Version des Internet Explorer 8 hat man ein sehr gutes Produkt geschaffen das dem Firefox bis auf die Anzahl und die Unterschiedlichen Addons, in keinster Weise nachsteht.
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Am Freitag war ich mal wieder auf Achse, mal wieder. Diesmal war es aber nur ein kleiner Ausflug, München Bozen hin und zurück. Hat insgesamt...



Dezember 14th, 2008 at 21:11
Offensichtlich hast Du als Nicht-Entwickler keine Ahnung von den Entwickler-Extensions die der FF anbietet, von Sicherheitslücken im IE (z.B. ActiveX) und den ganzen Hacks die ein Webentwickler anwenden muss, weil Microsoft sich nicht an Standards hält (bzw. eine eigene Suppe kocht).
Von einem Microsoft Mitarbeiter erwartet man wohl auch nichts anderes als die Aussage: “Mein Arbeitgeber hat ein sehr gutes Produkt geschaffen!”
Dezember 14th, 2008 at 22:13
Stimmt als nicht-Entwickler habe ich echt keine Ahnung was die Erweiterungen des FF angeht.
Genau weil Microsoft die Standards im IE6 und im IE7 so schlecht respektiert hat und Web-Entwickler immer Workarounds fuer den IE6 und IE7 programmieren musste, ist beim Internet Explorer 8 besonders darauf geachtet worden diese Fehler zu beseitigen und endlich das “eigene Suppe kochen” zu beenden.
Nur zur info, ich bin kein Microsoft Mitarbeiter und trotzdem finde ich den IE8 sehr gelungen und ich finde es gut das endlich die Standard respektiert werden.
September 15th, 2009 at 19:16
Nun, Internet Explorer ist noch nicht ganz so gut wie Firefox.