Als Google Chrome erschienen ist, habe ich das ganze mit dem lustig gemeinte Titel „Google Chrome oder die grösste Toolbar der Welt” betitelt. Nun scheint es, das ich gar nicht mal so unrecht hatte. 20Minuten.ch schreibt:

Googles erster Browser sammelt sensitive Daten der Benutzer. Sämtliche aufgerufenen Seiten werden an den Google-Server weitergeleitet und gespeichert.

Und „The Register“ zeigt das Google sich das Recht vorbehält alle Inhalte die mit Google Chrome geschrieben werden für sich zu beanspruchen (Fettung von mir)

11.1 You retain copyright and any other rights that you already hold in Content that you submit, post or display on or through the Services. By submitting, posting or displaying the content, you give Google a perpetual, irrevocable, worldwide, royalty-free and non-exclusive licence to reproduce, adapt, modify, translate, publish, publicly perform, publicly display and distribute any Content that you submit, post or display on or through the Services. This licence is for the sole purpose of enabling Google to display, distribute and promote the Services and may be revoked for certain Services as defined in the Additional Terms of those Services.

Ich glaube zwar nicht das Google irgendwann zu einer Handvoll Bloggern geht und deren Blogcontent für sich beantsprucht. Google Chrome User die auf der sicherren Seite sein wollen können ja den Windows Live Writer verwenden.

via Gizmodo

Aber sich dann aufregen wenn sich Windows mal zuhause meldet und anonyme Daten zur Nutzungserfassung verschickt…

Achja, Google ist ja nicht böse..

 

Mehr zum Thema auch bei Roman und Golem.de

Nachtrag: Wie Golem berichtet hat Google hat inzwischen reagiert und die Passage umgeschrieben:

Das Urheberrecht sowie sämtliche anderen Rechte, die Sie hinsichtlich Ihrer mithilfe der Services übermittelten, eingestellten oder angezeigten Inhalte bereits besitzen, verbleiben in Ihrem Besitz.

Die deutschen Nutzungsbedingungen sind noch unverändert aber es wird erwartet das diese ebenfalls bald nachziehen werden.


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2 Reaktionen auf “Google Chrome – Die Datenkrake?”

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