Die erste Session auf dem Barcmap Berlin 2007 die ich besucht habe, war die von Holger Dieterich, Thema: 10 Games mechanics for communities. Sehr aufschlussreich, wie bereits bekannte „Spiele“ innerhalb der Communities ihren Ursprung aus bereits bekannten Spielen haben.

Sammeln: Als erstes Beispiel war der Vergleich zwischen den Pokemon Karten die mit dem Motto werben „catch them all“. Dieses sammeln von Karten ist beim Online Freunde Portal von Facebook wiederzufinden, nämlich in der Form, möglichst viele Freunde zu finden und in seinem Profil zu haben.

Ressourcen Limitieren: Die Limitierung von Ressourcen, wie zum Beispiel Bewertungen, geben jeder Bewertung eine ganz besondere Bedeutung. Jeder User überlegt ganz genau ob er seine Meinung nun abgibt oder nicht.

Durch Gemeinsamkeiten andere Leute kennenlernen und die Möglichkeit das Profil oder den Avatar individuell zu gestallten. In Communities ist derzeit eine der wenigen Möglichkeiten sich von den anderen abzuheben der Avatar. Weitere Möglichkeiten wäre zum Beispiel das individuelle gestalten des eigenen Profils.

Wettbewerb: Spielen haben immer einen Gewinner und einen Verlierer. Der Verlierer wünscht sich eine 2 Chance und der Gewinner ist sich sicher wieder zu gewinnen. Dadurch entsteht ein Wiederholung des Spiels und die Kontrahenten sind weiterhin in der Comunity aktiv.

Schnelle Spiele und Spiel im Spiel: Schnelle Spiele kosten wenig Zeit und der User lässt sich schnell zu einem kurzem Spiel verführen. Gerade wegen der wenig Zeit die benötigt wird, hat ein Spiel meistens ein folge Spiel zur Folge. Spielen haben nicht immer nur das Ziel als Ende. Meistens gibt es auch im Spiel die Möglichkeit ein neues Spiel zu erschaffen. So ist es in RPG Spielen oft üblich, nach dem Ende, das Spiel noch mal zu spielen und alle Special Objects zu finden und zu besitzen.

Zufall: Zufall ist ein Spiel, das man nicht kontrollieren kann. Ein Lotterie Spiel ist für den Gewinner immer ein Grund zur Freude, denn Glück kann man nicht manipulieren.

Belohnung: Das Finale Bild in einem Spiel, mit der schnörkligen Schrift „THE END“ ist nach Wochenlangen spielen, für den Spieler eine richtige Genugtuung. Die Belohnung kann aber auch ganz Materieller Form haben.

Zuschauer: Zuschauer sind für Forenbetreiber immer ein Dorn im Auge. Gerne wünscht sich der Forenadministrator das aus den Besuchern Stammuser werden. Zuschauer werden zu Stammusern wenn sie es für richtig halten, solange sie Zuschauer sind, hat man die Möglichkeit ihnen zu zeigen wie gut man wirklich ist.

Slides:


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2 Reaktionen auf “Session 1: 10 Games mechanics for communities”

  1. Holger Dieterich
    November 5th, 2007 at 08:13

    Danke für die Zusammenfassung. Kleine Korrektur: Mein Name ist Holger Dieterich (http://holger-dieterich.de), nicht Dietrich. ;)

  2. Wird natuerlich sofort korregiert ;)

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