von Stephan Walcher am 24. Jun, 2007

Die Deutsche Bundesregierung will ein neues Gesetz zur Überwachung des Telekommunikations- und Internetverkehrs verabschieden.

Laut dem Gesetzesentwurf sollen nicht mehr nur die Provider User-Daten speichern sondern auch die Anbieter von eMail-Diensten. Doch die bisher vorhandenen und sowieso abgespeichtern Daten reichen bei dem Gesetz nicht mehr aus, jeder eMail-Anbieter muss seine Kunden eindeutig identifizieren können – es muss also mindestens der volle Name und eventuell die Adresse angegeben werden. Und nicht nur das, sie muss auch noch auf Richtigkeit überprüft werden.

Google will das nicht hinnehmen und seinen Usern weiterhin die Möglichkeit bieten Anonym E-Mail Accounts zu erstellen, falls die Bundesregierung nicht einlenkt droht Google mit der Deaktivierung des Googlemail Services in Deutschland. Vermutlich würde die Deutsche Oberfläche wegfallen und Deutschland kann sich weiterhin auf dem Englischsprachigen Gmail Dienst weiterhin anonym anmelden.

Sollte Google wirklich seine Drohung wahr machen, sind die Konsequenzen daraus noch viel Grösser denn es könnten auch andere Bereich Nachziehen.

Via Google Watch Blog


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3 Reaktionen auf “Google will Gmail alias Googlemail einstellen”

  1. Da ich eh in Amerika registriert bin bin ich auf der sicheren Seite.

    Finde ich übrigens gut von google, ich würde meinen richtigen Namen nie angeben bei sowas.

  2. wo genau sehe ich ob ich mich beim US-gmail angemeldet bin?
    die url ist doch bei beiden gleich oder?
    http://mail.google.com/mail/

  3. Da ich meine Adresse schon lange vorher hatte, bevor der Service in Deutschland gestartet worden ist, kann ich es leider nicht genau sagen, aber ich denke man erkennt es an der E-Mail Adresse selbst. Also wenn man eine vorname.name@googlemail.com hat dann ist es eine deutschen, gmail.com hingegen ist die Internationale.

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