Blogs können richtige Traffic Schleudern sein, das liegt vermutlich daran, dass sie für Google eine besondere Bedeutung haben. Auffällig ist nicht nur das der Suchmaschinenriese für jedes seiner Produkte einen eigenen Blog um relative Neuigkeiten bekannt zu geben anbietet, sondern auch, daß Blogs in den Suchmaschinenergebnissen eine besondere Rolle spielen. Besonders auffällig wurde das ganze, als Google neben seiner Suchen auch die Blogsuche ins leben rief. Vor kurzem kann dann noch die Möglichkeit hinzu sehr schnell Google von neuen Blog Artikel in Kenntnis zu setzen, dank dem Google Blogsearch Ping Service, schneller kann man nicht Seiten in den Google Index bringen.

Blogs haben aber auch Schattenseiten, da es sich genau genommen nicht um normale Webseiten handelt, hat der Pagerank diesbezüglich auch seine Probleme, da Blogs, bekanntlich sehr stark untereinander verlinkt sind (Ping, Kommentare, Trackbacks…).

In der Google Blogsuche kann man nicht nur nach aktuellen Blogeinträgen zu einem Thema suchen, sondern auch nach Relevanz, doch wie funktioniert diese Relevanz? Nützliche Informationen darüber gibt das neu eingereichte Patent von Google wie die Blogsuche seine Ergebnisse bewertet und die Positionierung vornimmt.

Der GoogleWatchBlog hat sich das Patent genau angeschaut:

Positive Bewertung:
» Blogroll-Links von hochqualitativen Blogs (trusted sites)
» Links von anderen Medien als Webseiten, z.B. eMails und Chats
» Verwendung von Tags statt Kategorien, das fördert die Übersicht
» Der PageRank des jeweiligen Blogs
» Die Anzahl der Feed-Abonnenten
» Anzahl der Aufrufe über die Suchergebnisse

Negative Bewertung:
» Täglich zur gleichen Uhrzeit neue Postings
» Verschiedene Inhalte im Feed und der Webseite
» Starkes Auftreten von doppeltem Content
» Verwendung von Wörtern die oft in Spam-Blogs auftauchen (Vi4gr@)
» Viele Posts mit der gleichen Länge
» Verlinkung zur immer gleichen Webseite
» Eine starke Häufung von Werbebannern (Ob das auch für AdSense gilt?)
» Die Platzierung der einzelnen Banner (Layer-Ads dürften es schwer haben)

Bleibt die Frage offen, wie Google zum Beispiel die Anzahl der Feed-Abonnenten ermittelt, oder Links aus E-Mails und Chats filtert. Da keine Kooperation mit Rss-Feed Services wie Feedburner oder anderen existiert, bleiben wohl nur die Hauseigenen E-Mail und Chat Clients übrig, ob das aber von den Usern gerne gesehen wird, ist fraglich.

Via GoogleWatchBlog


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