Es ist immer wieder ärgerlich wenn eine Seite aus dem Google Index geflogen ist, besonders wenn man für den „Dienst“ bezahlt hat. Sehr amüsant diese Geschichte von Matt Cutts aus dem Jahre 2002. Damals hatte Matt Cutts eine große DataRecovery Seite aus dem Index verbannt, die Seite meldete sich dann und fragte für den Grund, daraufhin erklärte, dass es sich um Doorwaypages handelte (Seiten mit Keywords um Besucher anzulocken und diese dann auf die eigentliche Seite weiterzuleiten).

Und nun kommts, die Firma leitete die Mail an den Optimierer weiter, der Optimiere antwortete auch gleich, schickte die Mail aber anstatt an die Firma an Matt Cutts persönlich.

SHIT!!!!!! It’s my fault!!!! Oh my Gawd. This is the first time – why you? No doubt in my mind it was a search engine savvy competitor who turned you in, because it’s undetectable to spiders. First time the search engines have found my doorways. This is scary! Weird that this happened right now, i have been worried that this would happen someday, so i have been working all month on a new system to make the pages look undetectably “real” so that someone with javascript turned off will just see a nicely formatted page, with images & stuff. – now we will be undetectable to spiders, and humans, hence 99% bulletproof.

I know what to do. I’m going to call you…

Die Moral der Geschichte, traue niemals jemanden der behauptet er hat die 100% Methode bei Suchmaschinen ganz oben zu stehen und schon gar nicht jemaden der dir verspricht auf Nr.1 zu stehen. schaue dir immer die Referenzen an und spreche am mit den Referenzkunden.

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9 Reaktionen auf “Eine nette Geschichte aus dem Leben des Matt Cutts”

  1. Frank @ SEO Marketing Blog
    Januar 25th, 2007 at 12:35

    … nette Geschichte – aber ich kanns mir einfach nicht vekneifen: wir setzen (auf efolgsabhängiger Basis per Umsatzbeteiligung ;-) ) auch für Kunden weiterhin darauf, ganz oben bei Google zu landen!

    Dadurch sind Einzelkey-Positionen zwischen 1&3 auch in unserem eigenen Interesse und sobald erreicht, bisher immer ne klassische win-win Situation. Geht nicht, gibts für mich dabei nicht – auch und insbesondere als SEO, da das Ranking Ergebnis in Google ausschließlich durch Aufwand & Know-How bestimmt wird. Nebengedanke dazu: sonst wär Google ja objektiv ;-)

  2. Jeder SEO strebt nach den höchsten Positionen, sonst wäre er ein schlechter SEO, aber es wäre töricht sowas zu versprechen, auch wenn es möglich ist.

    PS: den Nofollow-Wink habe ich kapiert, wird sobald wie möglich entfernt.

  3. Hi Stephan,

    warum genau denkst Du denn, das es töricht sei, obwohl es möglich ist?

    Deine Reaktion auf die “ersatzweise” verlinkte URL zu Nofollow freut mich natürlich, Danke :-)

    Schick nach dem Umstieg auf No-Nofollow doch bitte nen Trackback auf meinen “nofollow = nocomment” Artikel vom 19ten.
    Dann kann ich das evtl. auch noch in meiner, hoffentlich am kommenden WE fertig aktualisierten, SEO Blog Liste für Deinen Blog anpassen, da ich das Nofollow-Kriterium gerade dazunehme …

  4. Weil der Kunde genau das dann erwartet, auch wenn man ihm sagt das Position 1. das gesetzte Ziel ist und das man zuversichtlich ist es zu erreichen.

    Was aber wenn man auf Position 4 festsitzt?

    Werde deinen Artikel selbstverständlich anpingen.

    Zu deiner SEO Blog Liste eine kleine Anmerkung, Stephan mit PH nicht mit F, meine Mama hat immer gesagt ich sei besonders ;-)

  5. Sorry, blöder Fehler von mir – da hatte Deine Mama bestimmt “besonders” Recht ;-)

    Mein Buchstabengehuddel hab ich direkt schonmal in der “alten” Liste abgeändert.

    Bin zum Glück noch nicht im Google-Index festgesessen – zumindest nicht langfristig.

    Mit ein paar weiteren Backlink- und/oder Content-Klimmzügen klappts, bei dem an sich “perfekten Zwischenergebnis” von 4, auch gegen Wikipedia oder vergleichbare Ranking Schwergewichte durch bessere Themenrelevanz der gesamten URL zum anvisierten Keyword.

    Es wollen letztlich beinahe alle Kunden mit ihrem Hauptkey da hin – als SEO braucht man i.d.R. “nur” schneller (schnell steigende Umsatz-Provision = mehr Spielgeld für weitere Aufbau-Investitionen) und/oder besser/fleißiger, als das direkte Umfeld zu sein.

    Daher sagen wir konkrete Positionen auch “nur auf erfolgsabhängiger Umsatzbasis” zu – dann lohnt/rechnet sich das “weiter aufbauen, bis man oben anschlägt”, auch für mich/uns ;-)

    Natürlich schaue ich mir die Top-5 vorher an, damit ich zumindest ungefähr abschätzen kann, ob ich die Zusage überhaupt mache.

    Mal ganz zu schweigen von der Analyse der Angebote des Kunden – wenn die nix taugen (zu teuer, schlechte Auswahl/Qualität etc.), wirds auch in den Top-Positionen nix mit Top-Umsätzen. Dann gibts eben ggfls. auch von vorneherein keine erfolgsabhängigen Angebote, sondern nur fixe monatliche Pauschalen ;-)

    Auf mich wirkt “die Moral der Geschichte” zu verallgemeinernd, da wir eben teilweise genau das erfolgreich Praktzieren, wovor Du damit warnst …

  6. Ok Ok, ich korrigiere meine Moral der Geschichte mit “Schaue dir die Referenz Projekte erstmal genau an”, einverstanden?

  7. Prima, ne Geschichte mit happy end ;-)

    Referenzen helfen im Zweifel am konkretesten – falls möglich in Kombi mit nem kurzen Gespäch des potentiellen Neu-Kunden mit nem Referenz-Kunden.

    Bin manchmal ein etwas penetranter “Moral-Apostel” – nix für ungut ;-)

    Nu mach ich für heute die Kisten aus – bis denne …

  8. Happy End!

    Ich habe mich zu dem Statement hinreizen lassen, weil hier in Südtirol einige Agenturen, plumpe Spam Methoden als SEO anbieten.

  9. … die sind leider fast überall verbreitet – planlose Geldgeier ohne Ende, die sich als SEOs verkaufen & Null Ahnung von der Materie haben, bzw. mit dem Know-How von vorvorgestern arbeiten und auch noch stolz auf ihren Spam-Müll sind ;-)

    Habe leider auch immer wieder Kundenanfragen, die sich bereits nachhaltig haben abzocken lassen :-(

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