von Stephan Walcher am 11. Sep, 2006

ladro televisore5 Content Diebe und komische Whois Angaben Tobbi hat es erwischt, er ist ein Opfer von Content Dieben geworden. Content Diebe haben meistens Bots in ihren Diensten, die das Web nach Rss-Feeds durchsuchen, diese speichern und dann daraus neue Seiten erstellen. Die Seite wird dann noch mit Adsense vollgepflastert und fertig ist die Seite.

Erster Schritt den man bei so einem Fall macht, ist erst mal den Whois Eintrag zu überprüfen. Groß die Überraschung wie bei Tobbi, wenn im Eintrag kein Name steht, sondern “WhoisGuard Protected”.

Was ist WhoisGuard?

WhoisGuard ist ein Dienstleister, der im Auftrag seiner Kunden, Domains registriert und diese dann den Kunden zur Verfügung stellt. Das ganze ist legal und somit für Spammer, Contentklauer usw., ein ideales Mittel um geschützt ihre Aktivitäten durchzuführen. Beschwerden an die E-mail Adresse im Whois Eintrag gehen vermutlich direkt an den Kunden und nicht an WhoisGuard.

Schutz vor Content Dieben?

Im Grunde reicht es Content Diebe per .htaccess zu sperren, damit wird jede Anfrage sofort gesperrt, das kann entweder über die Browserkennung (leicht veränderbar) oder über die IP geschehen, wobei letzeres effektiver ist, da nur weniger mehrere Server verwenden.

Ein .htaccess Schutz sieht folgendermaßen aus.

order deny,allow
deny from xxx.xxx.xxx.xxx
deny from xxx.xxx.xxx.xxx

Problematisch bei der Lösung hier oben, ist Feedburner. Denn so eine Sperre gilt nicht für Feedburner, der den RSS-Feed abholt und ihn dann anbietet. Einzige Lösung, Feedburner deaktivieren und .htaccess aktivieren

Eine weitere effektive Methode ist es auch den Rss-Feed zu kürzen. Bietet kaum Content für die Diebe, aber reicht den Usern um zu verstehen ob der Artikel interessant ist oder nicht.

Das wirklich fatale an Content Dieben ist nicht die Tatsache, daß sie klauen, sondern das Google und andere Suchmaschinen die doppelte Seite des Diebes als Original sehen und die eigene Seite als Kopie bestraft. Das kostet Besucher und AdSense Einnahmen. Vieleicht hilft auch nur eine Mail an AdSense in der man die Seite als Spam Seite meldet.

Rss-Feeds sind die ideale Quelle für Content Diebe, aber auch die beste Methode seinen Usern die neusten Themen mitzuteilen.


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2 Reaktionen auf “Content Diebe und komische Whois Angaben”

  1. Das Problem bei Blogger.com ist nur, dass ich weder IP-Adressen sperren, noch eine .htaccess anlegen bzw. bearbeiten kann.

    Wenn ich das RSS-Feed kürzen würde, würden zudem aber auch die ehrlichen User bestraft.

    Weiß ich im Moment auch noch nicht so genau; ich bin noch am überlegen, wie dagegen was machen kann.

    Trotzdem danke für die Tipps ;-)

    lg
    Tobbi

  2. Das wäre dann ein Grund warum eigener Webspace besser wäre, da hat man mehr Spielraum

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