Quaero, ein Deutsch-Französisches Suchmaschinen Projekt für Europa, ist prädestiniert zu scheitern, das zumindest sag Loïc Le Meur, Exevutive Vp und General Manager Europe von Six Apart.


Hier seine Gründe die für ein scheitern sprechen:



Unaussprechlicher Name
Wie kann man in ein Projekt investieren von dem keiner weiß wie man es ausspricht?


Zentralisiert
Es ist schwer für ein Projekt das nicht auf die Arbeitsteilung und auf die weit verbreite Zusammenarbeit setzt, im Web Erfolg zu haben. Beispiele wie Firefox oder Wikipedia zeigen den richtigen Weg


Geheimhaltung
Anstatt Beta Versionen herauszubringen um Feedback von den Usern zu bekommen, wird alles Geheimgehalten.


Keiner redet davon, keiner benutzt es
Viele Unternehmen und Organisationen sind involviert, aber keiner redet davon


Keine Internationale Seele
Quaero ist als ein Deutsch-Französisches Projekt gestartet und inzwischen in reiner Französischen Hand.


Andauernde Verzögerung
Die Französische Regierung hat in den letzen 5 Jahren 260 Millionen Euro investiert, als Vergleich, Google erwirtschaftet jedes Trimester 2 Milliarden an Einnahmen. Ganz schon ärgerlich das ganze, wenn man 5 Jahre Verspätung hat und kaum Mittel zur Verfügung.


Google besteht aus vielen Teams, die so arbeiten, als ob sie Startup Unternehmen seinen, kein Wunder, dass sie so Innovativ sind und da kann Quaero nicht mithalten.


Google ist die Grösste Suchmaschine weit und breit. Das war Yahoo auch mal. Klar sieht es jetzt so aus, als ob Google unerreichbar ist, aber sollten 2 andere Stunden einen Revolutionären Such-Algorithmus erstellen, wird die Sache wieder anders aussehen.
Kein Projekt, das von einem Staat finanziert wird, wird je so innovativ sein, sie werden sich immer an Google orientieren und das wird nie den gewünschten Erfolg bringen.
Die EU sollte viel mehr Startup Unternehmen die Tore öffnen, und ihnen auch mal die Möglichkeit in Garagen das erste Büro einzurichten. Denn zurzeit braucht ja jedes Büro zwei Toiletten, Feuertür usw.



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Eine Reaktion auf “Quaero: Pessimistische Zukunft”

  1. Also ich finde die Gründe übertrieben.

    Den Namen kann ich aussprechen, da kenne ich Suchmaschinen bei denen das viel schlechter geht. Ich will nicht sagen das ich dieses “Experiment” für vielversprechend halte aber die Hälfte seiner Gründe sind nur heiße Luft.

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